Bis Uns Das Licht Vertreibt Remixe

Release date: June 8, 2018
Cat No: KOM ENDLICH 2
Barcode: 880319936319
11,90 €
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It’s no surprise that Dettmann, Flügel and Mayer picked these two tracks off the latest Tocotronic album – “Die Unendlichkeit” (“The Infinity”) and “Bis uns das Licht vertreibt” (“Till the Light Disperse Us”). “Die Unendlichkeit” is probably the first Tocotronic song with dub effects. Funny and “full of devotion and tenderness”, as Dirk von Lowtzow sings it in “Die Unendlichkeit”, are the three DJs and producers’ take on the material. A jolly historicism takes its course when each track triggers a specific time and place of dance music’s history. In his “Die Unendlichkeit” clubmix Roman Flügel invokes that kind of New York sound of the 80s, which once New Order get it’s inspiration from. The snare is bone dry, the synths sounds melancholic; thanks to Flügel Tocotronic came to an terrifically retroactive appearance at the Danceteria. Rather uncanny and latently dangerous sounds Marcel Dettmann’s remix of “Bis uns das Licht vertreibt”, which matches perfectly with late-morning out-of-body experiences that one experiences at a club such as Berghain. Michael Mayer delivers his remixes in a colourful and humorous manner. For his “Nikotin Dub” he took vocal samples on smoking cigarettes. A repetitive Cough! Cough! sample accompanies the track which reminds of Soul II Soul, Dee-Lite – the forgotten genre of hip-house is reawakened. Last but not least: “Dirk’s Diner Remix” resuscitate the lethargic groove out of Suzanne Vegas “Tom’s Diner”. Decades-long having none of it, Mayer shows us, as well as Flügel and Dettmann, that the archives are full of surprises and hidden treasures. It could goes on infinitely, however, the 12” format is not unlimited. - Aram Linzel
Natürlich ist es kein Zufall, dass Dettmann, Flügel und Mayer sich genau diese beiden Stücke des aktuellen Tocotronic-Albums ausgesucht haben. „Die Unendlichkeit“ und „Bis uns das Licht vertreibt“ könnten Motti für eine gelungene Ausgehnacht sein. Und außerdem ist „Die Unendlichkeit“ das wohl erste Tocotronic-Stück mit Dub-Effekten. Humorvoll und „voller Zuneigung und Zärtlichkeit“, wie Dirk von Lowtzow in „Die Unendlichkeit“ singt, widmen sich die drei DJs und Produzenten dem Quellmaterial. Ein fröhlicher Historismus nimmt seinen Lauf, jeder Track triggert ziemlich genau zu benennende Momente der Dance Music-Geschichte. Roman Flügel ruft in seinem „Die Unendlichkeit“-Clubmix jenen New York-Sound der achtziger Jahre auf, von dem sich einst New Order inspirieren ließ. Die Snare treibt furztrocken voran, die Synthies klagen melancholisch; dank Flügel kommen Tocotronic zu einem fantastisch-retroaktiven Auftritt in der Danceteria. Eher unheimlich und latent gefährlich klingt Marcel Dettmanns Remix von „Bis uns das Licht vertreibt“, der perfekt zu spätmorgendlichen Transzendenzerfahrungen im Berghain oder an ähnlichen Orten passt. Am buntesten und witzigsten treibt es Michael Mayer. Für seinen „Nikotin Dub“ hat er sich eine Textstelle, die vom Zigarettenrauchen handelt, geschnappt. Ein repetitives Hust! Hust!- Sample begleitet den Track, der an Soul II Soul, Dee-Lite und das vergessene Genre Hiphouse erinnert. Und dann noch das: „Dirk’s Diner Remix“ reanimiert den lethargischen Groove aus Suzanne Vegas „Tom’s Diner“. Jahrzehntelang wollte man von diesem Lied nichts wissen, doch Mayer zeigt uns wie auch Flügel und Dettmann, dass das Archiv voller Überraschungen und ungehobener Schätze ist. Unendlich könnte es so weiter gehen, doch leider hat das Maxi-Format nur begrenzten Speicherplatz. - Aram Lintzel