Metawuffmischfelge

Release date: April 28, 2008
Cat No: FAT CD 003
Barcode: 880319294426
Sold Out
For the first mix CD from the House of FAT, one must call to mind one of the most significant lines of text in the history of German music as a synopsis: “Wir fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn…”(We're riding, riding, riding on the freeway; Kraftwerk's Autobahn) Yes the demand will be great, when one is able to conjure the savor of crouching into your beloved automobile, babbling: “Can you remember honey the drive from Holzminden to Oldenburg? Our VW was old and falling apart, but we didn't give a damn. Your hair smelled of green apple shampoo. I sat behind the wheel with my hand on the shifter, you next to me with your hand on my knee. Um hm…we were soooo happy.“ Just a dream?! Choose for yourself if when hearing this Wighnomy-mix, which has Robag Wruhme to thank for fidgeting around with it, the culture of social gathering, the dance and nighttime merriment in general, the inebriated sense of hearing, a long night in front of the computer, the Good Morning café and all manner of things come in question. Everything is possible, because in this lively and lovely detailed record swings the ecstasy of the dance hall, the melancholy of being alone as well as every bit of happy moments alongside one another. With the euphoria of even bass drums, measured tempo, sweat and affection there is microscopic finery and surprising tonal nuances. The supposed contradictoriness of the slimmed techno-house, with melody fragments including the finalization and formulated are brought from the depths to the light. The mix is with all technical animalism and the mechanical handwork skills of innumerable 1210 nights on the electric building set. Mostly there ran many a track over one another, or rather broken pieces individually came and went. Thereby nothing foreign is uncoiled so that the respect and the originality of the genuine article remain. Again and again Robag added individual samples from his treasure chest. Especially he works at applying unusual genre such as Lisa Gerrard, Sidsel Endresen & Bugge Wesseltoft. These invite you to a peaceful floundering in the meantime to shed a small tear. How blissful, the way undreamed of finery can be uncovered, on this refreshingly with silver-plated beat drops. The narrative is embodied in techno functional sweetness, which is in contrast brought to light. Through unusual spinning moments with an awareness of history and an experimental spirit, there is so much animated sonic architecture dispensed as this arduous music can manage.
Für die erste Mix-CD aus dem Hause FAT muss assoziativ gleich mal eine der signifikantesten Textzeilen der Musikgeschichte als Synopse herhalten: „Wir fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn fahr'n fahr'n fahr'n auf der Autobahn…“ Ja, das Verlangen wird groß sein, sich beim Genuss in sein geliebtes KFZ zu kauern und Folgendes vor sich hin zu brabbeln: „Weißt du noch Schatz, damals auf der Autobahn, die Fahrt von Holzminden nach Oldenburg? Unser VW war alt und klapprig, das machte uns nichts aus. Dein Haar roch nach Grünem-Apfel-Shampoo. Ich saß am Steuer die Hand an der Knüppelschaltung, du neben mir die Hand auf meinem Knie. Uh uh uh uh uh wir waren soooo glücklich. Nur ein Traum?! Entscheidet selbst, ob beim Gehör dieses Wighnomy-Mixes, welcher im Alleingang von Robag Wruhme zusammengefitzelt wurde, die Kultur des Beisammenseins, des Tanzens, der nächtlichen Belustigung generell, des rauschhaften Lauschens, der langen Nacht vor dem Rechner, des Guten-Morgen-Kaffees usw. in Frage kommt. Möglich ist alles, denn in diesem lebendigen und detailliert liebevollen Tonträger schwingen die Ekstase der Tanzhalle, die Melancholie des Alleinseins und jede Menge Glücksmomente gleichberechtigt nebeneinander. Mit der Euphorie von gerader Bassdrum, gemäßigtem Tempo, Schweiß und Liebe wird mit mikroskopisch feinen und überraschenden Tönungen die vermeintliche Unvereinbarkeit des satt- abgespeckten Technohouses mit Melodiefragmenten inklusive deren Komplettierung ausformuliert und aus der Tiefe ans Tageslicht gehoben. Der Mix ist mit aller technischer Versiertheit und dem mechanischen Handwerksverständnis unzähliger 1210er Nächte am elektrischen Baukasten entstanden. Meist laufen mehre Tracks übereinander bzw. Bruchstücke einzelner, die mitunter mal wieder kommen und gehen. Dabei wird nichts unkenntlich aufgedröselt, so dass der Respekt und die Ursprünglichkeit des jeweiligen Originals beibehalten wird. Hin und wieder fügte Robag einzelne Samples aus der eigenen Schatzkiste hinzu. Besonders die Verwendung von genreunüblichen Großtaten wie Lisa Gerrard, Sidsel Endresen & Bugge Wesseltoft lädt dazu ein, beim ungestörten Zappeln zwischendurch mal eine kleine Träne abzudrücken. Welch' Wonne, welch' ungeahnte Feinheiten gibt es zu entdecken auf diesem erfrischenden mit warm tropfendem Beat versehenen Silberling. Dem entkörperlichten Erzählen in technoider Funktionalität wird Anmut entgegensetzt und zum Leuchten gebracht. Durch ungewöhnliche Drehmomente mit Geschichtsbewusstsein und Experimentiergeist wird so viel Beseeltheit und klangliche Architektur verabreicht, wie diese Musik des Überschwangs vertragen kann.