The Empire Of Silence

Label: Oktaf
Release date: March 30, 2015
Cat No: Oktaf CD 10
Barcode: 880319689024
14,90 €
  • C8F4DvjLXKvD
  • release
Ten years after his debut-album “Herbstlaub“ on CCO, german ambient composer Marsen Jules takes us to his “Empire of Silence“. An impressing soundtrack to the epic power and beauty of nordic snow and ice-landscapes. Thereby he sounds even more elegiac, warm and romantic as ever before. This might be a result of a strict reduction to bittersweet symphonic string-sounds. Sounds which Jules elapses like a prism on the timeline and lets them meander on the slightly on the listeners eardrum. While others are still talking about “modern classic“, Jules is already moving on the particle-layer through the sound-continuum. Diving deeper into the sounds then ever before, he lets the frequencies mirror on the sound spectrum with an impressing precision. Actually there is not much space for “real“ silence on the album. Instead the epic sounds of “The Empire of Silence“ seem to unfold their archaic euphoria best at high volumes. An euphoria that carries everything away and occupies the whole space. For the track titles of the eight gems on this album Jules refers to different Words for snow in Inuit language, of which the legend says there are dozens. While the melancholic openers “penstla“ (the idea of snow) and “tlaslo“ (snow that falls slowly) still travel on soft ways, the album raises to its full euphoria with “kayi“ (drifting snow) and “skriniya“ (snow that never reaches the ground). With its epic magic the nine minute long “katiyana“ (night snow) thrills the listeners attention while “naklin“ (forgotten snow) brings a short inhale. The album finds its peak with the ecstatic glisandi of „chathalin“ (snow that makes a sizzling sound as it falls on water) and finds its finish in the beautiful and lofty “ylaipi“ (tomorrow?s snow).
Exakt zehn Jahre nach seinem Debüt-Album „Herbstlaub“ auf CCO entführt uns der deutsche Ambient-Musiker Marsen Jules in sein „Reich der Stille“. Mit „The Empire Of Silence“ liefert der Klang-Poet einen beeindruckenden Soundtrack zur epochalen Gewalt und Anmut nordischer Schnee- und Eislandschaften. Dabei klingt er so elegisch, warm und romantisch wie schon lange nicht mehr. Dies mag mitunter auch einer strikten Reduktion auf bittersüsse Streicherklänge geschuldet sein. Prismenhaft breitet Jules diese auf der Zeitachse aus und lässt sie im Gleitflug auf das Trommelfell mäandern. Wo andere noch von Modern-Klassik reden, da bewegt sich Jules bereits auf Partikel-Ebene durch das Klangkontinuum. Dabei dringt er so tief in die Klänge ein wie selten zuvor und lässt sie in beeindruckender Präzision über das gesamte Klangspektrum widerspiegeln. Für echte Stille bleibt da mitunter wenig Raum und so entfaltet sich die epochale Klanggewalt von „The Empire of Silence“ bei voller Lautstärke zu einer archaischen Euphorie, die alles mit sich reisst und den gesamten Raum für sich beansprucht. Benannt sind die acht Kleinode des Albums passenderweise nach Eskimo-Begriffen für Schnee, von denen es der Legende nach gleich Duzende geben soll. Führen die melancholischen Anfangstücke „penstla“ (Idee von Schnee) und „tlaslo“ (Schnee der langsam fällt) noch auf samt gleitenden Wegen, so erhebt sich das Album mit „kayi“ (wandernder Schnee) und skriniya (Schnee der nie den Boden berührt) in seine volle Euphorie. Epochal zieht das neunminütige „katiyana“ (Nachtschnee) den Hörer in den Bann, während „naklin“ (vergessener Schnee) für ein kurzes Innehalten sorgt. Seinen Höhepunkt findet das Album in nahezu ekstatischen Glisandi von „chathalin“ (Schnee der einen säuselnden Klang macht, wenn er auf Wasser fällt) um dann im elegischen „ylaipi“ (Schnee von morgen) sanft und erhaben auszuklingen.

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