Album artwork for Untitled

Untitled Efdemin

Label:

Dial

Release date: May 7, 2007
Cat No: Dial CD 010
Barcode: 880319243820
CD
Dial CD 010
14,90 €
  • XKzMIjQhpJo0
  • release
Since his debut „Joni“ in 2001, Phillip Sollmann releases his music on DIAL under his Artist name EFDEMIN. Through out the years he developed his very own strategies to approach Techno and House-Music. The result is the self titled debut which gives a summary of past, present and future tendencies of his project called EFDEMIN. After “Bergwein” (Dial30) became kind of a “Summer-Anthem” 2006 (High Chart Positions in Groove Magazine, De-Bug Magazine, Spex Magazine and also German Dance Charts), he won over a lot of new Fans and People supporting him. After moving to Berlin, EFDEMIN soon got his DJ-Residency at the legendary “Panoramabar”, while playing also regular sets with his PIGON-mate RNDM at the Cityfox in Zürich. His Remixes and Tracks for other labels beside DIAL (Liebe*Detail, Curle, Pokerflat, Ladomat, District of Corruption) made their way into record bags of DJ´s like Laurent Garnier or Steve Bug. As 2006 was already a creative and successful year including some friendly features in the dance press - Efdemin is working on to make 2007 even more successful by releasing his debut album. The ten tracks on it vary from experimental minimalism to deep house to straight techno and go further to afterhour-inspired loop tracks - although they form a unique and intense unit which could only be produced this way by Phillip Sollmann a.k.a Efdemin.
Unter dem Namen EFDEMIN veröffentlicht Phillip Sollmann seit seinem Debüt “Joni” (2001) bei DIAL. Ausgehend von seiner außergewöhnlichen Art sich Techno und House-Musik zu verschreiben, die er in der letzten fünf Jahren immer wieder neu erfand, entstand ein Album das sowohl die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft seines Projektes in ergreifender Schärfe zu umreißen versteht. Nachdem sein Stück “Bergwein” zum Sommerhit des Jahres 2006 avancierte (Groove, De-Bug, Spex Jahrescharts) gewann EFDEMIN seit seinem Umzug nach Berlin viele neue Fans und Unterstützer. Seit Sommer 2006 ist er Resident-DJ in Berlins Vorzeige-Club “Panoramabar” und mit seinem Neben-Projekt PIGON (Releases auf Dial und Just) im Züricher “Cityfox”. Remixe und Tracks für Labels der Stunde wie Liebe*Detail, Pokerflat oder Curle verfehlen ihre Wirkung in der crowd nicht. Einflussreiche Magazine wie “De-Bug” oder “Groove” widmeten EFDEMIN bereits diverse Features und Berichte. „Efdemin“ präsentiert zehn wunderbare Tracks, die ob ihrer geschliffenen Funktionalität auf keiner Tanzfläche ihrer Wirkung verfehlen werden. Am Anfang ist ein Fiepen. Drei glockenklare Schläge leiten “Knocking At The Grand” ein, und auf einmal sirrt es. Zart schwingt der Ton auf und ab, er klingt wie eine hingehauchte Rückkopplung, man bemerkt ihn fast gar nicht. Es ist das Auftaktstück von “EFDEMIN”, das der Berliner Produzent Phillip Sollmann nun unter genau diesem Namen herausbringt. Die Schläge kommen von den Steinplatten der Fassade des nächtlichen Wiener Museums für Moderne Kunst, die Sollmann mit einem Hammer zum Schwingen gebracht hat. Und auch wenn es bei den Aufnahmen selbstverständlich kein Feedback gab- dieser feine Ton markiert ein konstitutives Moment dieser wunderbaren Platte. Am Anfang mag das Wiener Klangexperiment stehen, entstanden ist der Track in Sollmanns Studio in einem Berliner Hinterhof. Wie eine Ankündigung, dass da gleich noch was nachkommt, baut das Sirren eine Spannung auf und koppelt die majestätischen Steinklopfer an den Ort, für den sie gedacht sind: die Tanzfläche. Dann setzt der Beat ein. Nennen wir es eine Rückkoppelung zweiten Grades. Sie stellt die Verbindung her. “EFDEMIN” ist voll dieser produktiven Feedbacks. Nach einer Hand voll Maxis für Dial, Liebe*Detail und Just Records, alleine als EFDEMIN oder zusammen mit Oliver Kargl als PIGON, ist es Phillip Sollmanns Debütalbum. In den Schlägen auf die Steinplatten des Wiener Museums hallt auch sein Studium der elektro-akustischen Musik an der dortigen Kunsthochschule nach. Ein anderes Mal klingen Sounds mit, die Sollmann für eine Klang-Installation in der Villa der französischen Stummfilm-Diva Musidora benutzt hat. Und ohne den Sequenzer “Rocker”, den er während seines Studiums programmierte, gäbe es die ganze Platte wahrscheinlich gar nicht. Wenn man sich mit Phillip Sollmann unterhält, wundert er sich, dass er nach so langer Zeit seinen Fokus immer stärker auf Tanzmusik gerichtet hat - und man wundert sich mit, angesichts der Leichtigkeit, mit der sich “EFDEMIN” sich durch die verschiedenen Spielarten des House bewegt und der Eleganz, mit der sich die zehn Tracks in ihrer Vielfalt zu einem Ganzen fügen. Seien es Stücke wie “Lohn & Brot” oder “Le Ratafia”, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise Funksignale aus Detroit verarbeiten, das eine schraubt sich mit einem überaus attraktiv angeschmuddelten Synthie-Hook in die Höhe, das andere schmiegt sich etwas versöhnlicher in seine Streicherflächen. Sei es “Back To School”, das sich seine Lektionen bei den deepen House-Entwürfen der frühen Neunziger abgeholt hat. Oder “Further Back”, das man als Efdemins Variation auf die große Dubtechno-Tradition hören kann. ('Tobias Rapp)

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